Hallo ihr Lieben!

Neulich hab ich in München eine kleine feine Ausstellung entdeckt, die glaub ich nicht viele Leute gesehen haben. Und zwar stand diese im Museum für Abgüsse in München, auch Gipsabgusssammlung genannt. Dort stellten drei slowenische Künstler, Uros Weinberger / Mitja Ficko / Simon Kajtna, ihre Werke vor. Diese hingen wie Hintergründe hinter den weißen Abgüssen, was ich sehr gelungen fand.

Besonders die Bilder von Mitja Ficko fand ich sehr schön. Seine Bilder zeigen oft mystisch-verträumte Welten mit Fabelwesen, Bäumen, Blumen und Licht.
Interessant war hier für mich, dass bei näherer Betrachtung die Skulpturen im Raum mit den Bildern am Rand eine erzählerische Symbiose eingegangen sind.
Ich hab versucht das für euch einzufangen und zeige euch nun eine Rundgang.
Den Anfang macht der Blick von oben aus der ersten Etage.

 

 

 

 

 

 

Könnt ihr erkennen, wie die Figuren durch ihr Posen mit den Bildern harmonieren? Wie zum Beispiel das in sich verschlungene, raufende Paar vor dem letzten Bild mit den Polizisten, die mit ihren Schlagknüppeln auf einen Mann eindreschen. Man hat das Gefühl, dass die Skulpturen Wegweiser zu den Bildern und Spiegel der Bilder zugleich sind.

Oder Aphrodite, die Göttin für das Wachstum und die Entstehung und später vor allem für die Liebe, kniet vor einem Urwaldähnlichen Hintergrund. Die Göttin der Schönheit verweist so gleichzeitig auf die Schönheit der Natur und lädt den Betrachter ein, sich in das Bild zu versenken und die Details zu erkunden.

Schaut doch mal vorbei, wenn ihr in der Nähe seid!

Museum für Klassische Abgüsse München, Katharina-von-Borer-Str. 10, 80333 München