Hallo ihr Lieben!

Heute war im American Heritage Living in München die Signiertstunde vom Kuchenbäcker, Tobias Müller, der sein erstes Buch “Bake & the city” vorgestellt hat.

Ich hab mich ein bisschen mit ihm unterhalten und dieses Mini-Interview ist dabei heraus gekommen!

muenchnerliiiebe: Wie bist du denn auf die Idee zu dem Backbuch gekommen?

Tobias Müller: Ach, ich hatte schon vorher eine Kolumne in der Offenbacher Zeitung, das ist so ein Blatt, was überall kostenlos ausliegt in Bars, Restaurant etc. , was 4x im Jahr erscheint. Und da kam recht schnell der Bezug zu Carrie Bradshaw und “Sex & the city” auf, also hieß die Kolumne “Bake & the city”. Da hab ich aber noch nicht an ein Buch gedacht. Das kam erst auf der Buchmesse 2014, wo ich viele Kontakte knüpfen konnte und meine Kolumne hat Interesse geweckt hat. Dann musst ich allerdings erst einmal ein richtiges Konzept schreiben – also die Kolumnen ausbauen, mir einen roten Faden ausdenken. Nach einigem Hin und Her sind wir bei dem naheliegendsten hängen geblieben – der city! Es wurde also ein Kochbuch mit Spezialitäten aus verschiedenen Städten!

muenchnerliiiebe: Und dann bist du erst einmal um die Welt gereist? Oder kanntest du einige Sachen schon vorher?

Tobias Müller: Nein, also erst einmal haben wir aus der Weltreise eine Europareise gemacht, die zu Ehren Carrie Bradshaws thematisch in New York endet. Aber durch meinen früheren Job bin ich schon ganz gut in der Welt herum gekommen, das heißt, das meiste kannte ich schon. Ein bisschen reisen blieb natürlich nicht aus, aber das war auch ganz gut so.

muenchnerliiiebe: Wieviel von dir steckt denn in den klassischen alten Rezepten? Hast du da deine eigene Note einbringen können?

Tobias Müller: Ja klar, das ging schon. Als ich zum Beispiel in Frankreich unterwegs war entstand die Idee zu den Perroquet Cannelés. Dort trinkt man ja gerne Pastis, also diesen Anis-Schnaps. Traditionell wird der auf Eis mit etwas Wasser getrunken. Im Süden geben sie allerdings noch einen Schuss Pfefferminzsirup hinzu. Da machte es bei mir “Klick”, das war perfekt für das Backbuch. Daraus hab ich dann Cannelés mit einem Spritzer Pfefferminzsirup gemacht und obendrüber eine Glasur aus Pastis und Pfefferminzsirup gegeben. Sowas gibt es noch überhaupt nicht, das ist ein vollkommen neues Rezept!

muenchnerliiiebe: Grandios! Letzte Frage: dein Lieblingsrezept?

Tobias Müller: Das ist leicht. Das ist der Offenbacher Kranz, der gleichzeitig eine Hommage an meine Heimatstadt ist. Mit dem bin ich sehr glücklich, der ist toll geworden!

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So und jetzt kommt der heiß ersehnte Blick ins Buch! Optional auch über die Seite des BLV.

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Ich finde einige Sachen sehen ziemlich gut aus! Und lasst mich verraten: es gibt noch mehr leckere, tolle Rezepte! Ich finde das Buch ist vor allem etwas für erfahrene Bäcker, die die Klassiker schon durch haben und nach neuen Herausforderungen suchen.

Und für alle, die immer schon einmal wissen wollte, wie aufwendig so eine Buchproduktion ist, gibt es hier einen Blick hinter die Kulissen der Fotografin Andrea von ZuckerimSalz – einem tollen Food-Blog, den ich euch empfehlen kann!

Falls ihr also noch ein Weihnachtsgeschenk braucht (jaaaa, schlagt mich ruhig, aber ihr werdet mir danken, wenn es dann plötzlich Anfang Dezember ist), das wäre sowohl in Kombination mit einer Schürze oder einer Backform als auch mit einem Reisegutschein eine gute Idee!

 

eure

Doro