Hallo Ihr!

Im Februar ist der ganze “Hilfe-alles-auf-Anfang-weil-neues-Jahr”-Stress wie jedes Jahr abgeflaut und ich hatte sowohl den Blick wie auch den Kopf wieder frei für Beobachtungen und Gedichte.

Was ich im Februar nicht hatte war – Urlaub. Raus gekommen aus München? Fehlanzeige. Deshalb berichten die Gedichte aus dem kleinen Kosmos eines Durschnitts-Menschen mit alltäglichen Problemen mehr oder weniger philosophischer Art. Aber das tun sie bei mir ja irgendwie immer…den Alltag verkleiden in schöne Sprache. Fasching war ja auch im Februar. Passt ja zum Verkleiden. Trotzdem (oder gerade deshalb?) schwingt in den Gedichten wie so oft Melancholie mit. Keine Freude ohne Traurigkeit, kein Glück ohne Unglück. Kann man nicht oft genug betonen. War noch was? Ach ja…..Alaaf!

Das erste Gedicht hab ich an einem sehr frühen Morgen geschrieben…die Straßen war noch nicht mit dem Berufsverkehr vollgestopft, das Gezwitscher der Vögel deutlich vernehmbar. Nur ein paar verstreute Menschen waren hier und da unterwegs….die Müllabfuhr dröhnte auf ihrer üblichen Route durch das Viertel und spielte Ersatzwecker für alle Schlafenden. Am Himmel flammte zart das Morgenrot auf und schickte sich an einen Schön-Wetter-Tag anzukündigen. Und mittendrin ich, noch halb schlafend auf dem Rad, in der kalten Februarluft diese Stimmung einfangend.

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Und weil zu einem Anfang auch so gut ein Ende passt, kommt hier ein Gedicht, das auf dem Heimweg entstanden ist. Eine tatsächliche Begegnung in der U-Bahn, die ich so beobachtet habe. Die Situation war, vielleicht aufgrund der fröhlich-bunten Blume inmitten dieser Sehnsuchts-Blicke, so speziell, dass ich sie in Worte fassen wollte.

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Ich bin gespannt, was der März so bringt!