Hallo ihr Lieben!

Eineinhalb Wochen sind vergangen, seit ich am Aschermittwoch mit dem Plastikfasten angefangen habe. Hier kommt ein kurzes Fazit, wie es mir damit bis jetzt erging.

Der Anfang war eigentlich relativ leicht, was wahrhscheinlich daran liegt, dass ich noch von vielen Sachen zehre, die ich auf Vorrat zu Hause habe wie Shampoo, Waschmittel etc. Manchmal hab ich mich im Lidl dabei erwischt, wie ich doch wieder zu etwas mit Plastik greifen wollte – das hab ich teilweise noch nicht verinnerlicht. Aber der Reihe nach…

Lebensmittel und Essen unterwegs:

Bei den Lebensmitteln war die Umstellung am schnellsten zu merken. Die einzige Alternative zu Sachen, die ich nicht bekommen konnte war: Verzicht. Ich muss mich einfach noch schlauer machen, wo ich gewisse Dinge wie Käse, Frischkäse, Quark plastikfrei bekommen kann. Die kleinen Supermärkte in der Stadt haben ja keine Frischetheken. Dafür hab ich entdeckt, dass mein kleiner Edeka um die Ecke ganz viel Obst und Gemüse unverpackt anbietet. Für empfindliche Sachen wie Tomaten/Trauben/Birnen gibt es Packpapiertüten. Super!

Edeka in der Maistraße in München – nicht alles, aber schon vieles plastikfrei zu bekommen. Sogar eine Kartoffelkiste steht unter den Regalen

Und ich war zum Ersten mal im Ohne-Laden in München, wo ich viele Sachen gefunden habe. Man kann sich dort zum Beispiel auch Spülmittel, Spülmaschinenpulver oder Flüssig-Seife abfüllen – eine große Hilfe!

Hier kann man sich wirklich alles in mitgebrachte Behältnisse abfüllen – von Getreide, über Müsli, Bohnen, Sojasschnitzelchen, Linsen, Nudeln und Reis gibt es fast alles! Auch lose Kräuter, Backpulver, Kakao und weitere Backzutaten.

Für unterwegs nehme ich immer Leitungswasser in meiner Sic-Flasche mit und versuche mir zu Hause etwas einzupacken. Zur Not gehe ich zum Bäcker, dort gibt es wenigstens nur Papiertüten – nicht optimal, aber besser wie ein zigfach eingeschweißter Salat.

 

Haushalt/Hygiene:

Im Moment hab ich noch genug Putzmittel da, aber ich werde in den nächsten Woche ordentlich Frühjahrsputz machen und dann sicherlich Nachschub benötigen. Dann kommt aber sicher noch ein Extra-Post dazu. Leicht hingegen sind mir einige Dinge im Bad gefallen: die Zahnbürste wurde durch eine Bambus-Zahnbürste von hydrophil ersetzt. In dem Shop gibt es zahlreiche Varianten davon. Und Wattestäbchen hab ich dort auch gefunden! Meine Wattepads zum Abschminken hab ich durch selbst genähte Pads ersetzt, die ich wieder waschen kann. Shampoo und Duschgel wird noch aufgebraucht, plastikfreie Alternativen (Shampoo-Bars und Duschseifen) wurden schon besorgt und warten auf ihren Einsatz.

Und noch eine kleine Skurrilität zum Schluss: plastikfrei betrifft Lebensräume, an die man gar nicht denkt. Dafür gibt es sogar auch Alternativen! Gefunden im Ohne Laden in München…

Für eine bessere Übersicht habe ich mir in die Küche ein großes Weckglas gestellt, in dem ich meinen Plastikmüll sammle. Für die Heuschnupfen Zeit muss ich mir unbedingt noch etwas überlegen! Meine Tempotaschentücher hab ich fast alle aufgebraucht….vielleicht steige ich doch auf Stoff um?

Mal sehen….das lest ihr dann im nächsten Update!