Hallo ihr Lieben!

Meine Zeit hier ist schon um, das ruft nach einem Fazit! Bragleenbeg House mit seiner Familie um Louisa und Pet waren meine erste Wwoofing Erfahrung und Anlaufstelle. Die zwei Wochen sind wie im Flug vergangen! Ich hab sehr erlebt, gelernt und Neues entdecken dürfen!

Die wunderschöne Fahrt in das Glen hinein war jedesmal wieder wunderschön…

Blick von der anderen Seite des Glens über Loch Scammadale

Ich hab mit der Familie zusammen in diesem Haus hier gewohnt…

Mein Zimmer: Jeder, der sich denkt “ooh ist das schön, das sieht wie aus einem Historienfilm aus!” Richtig! Und genauso kalt war es auch wie in der Zeit. Die Heizung wurde erst in der zweiten Woche meines Aufenthalts im vorderen Teil des Hauses installiert. Bis dahin haben alle gefroren, nicht einmal das Bad war warm. Und mein Zimmer hatte überhaupt keine Heizung. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, fehlt auf dem unteren Foto unter dem Fenster…genau…ein Heizkörper! Ich bat dann um eine elektronischen Heizkörper, damit ging es ein wenig besser. Merke: wenn du in einem Zimmer eine kalte Nase bekommst, ist es zu kalt. Schottische Faustregel.

Trotzdem hatte das seinen Charme, ich hab einfach viele Kerzen angezündet und es mir gemütlich gemacht.

Meine Aufgaben umfassten verschiedene Bereiche: bei gutem Wetter war ich draußen im Garten und bei schlechtem Wetter im Haus und habe dort renovieren geholfen. Die Familie baut das ganze Haus gerade selber um (der Mann ist Architekt) und möchte ein Bed&Breakfast draus machen.

Diese Decke im Treppenhaus hab ich zum Beispiel abgeschliffen und neu gestrichen (3x)

Das Treppenhaus von unten. Sämtliche Holzgeländer wurden von mir vorsichtig mit einem Spaten von Farbe befreit, abgeschliffen und poliert.

Diesen Trampelpfad, der runter zum Gewächshaus führt und vorher mal ein Bach war….

..wurde von mir erweitert, geebnet, von Steinen und Müll befreit und zum Schluss gepflastert.

Insgesamt hat es mir sehr gut hier gefallen. Die Familie hat mich sehr nett aufgenommen und auch die Kinder sind nach ein paar Tagen mir gegenüber aufgetaut. Das Essen war hervorragend, ich wurde unheimlich gut bekocht und es wurde immer geschaut, dass es mir in der Hinsicht gut geht. Auch auf meine Laktoseintoleranz wurde geachtet und mit laktosefreien Sachen gekocht. Ich glaube das wird so leicht nicht zu toppen sein! 🙂 Die Familie hat sich immer bemüht, dass ich eine gute Zeit habe, mir Ausflugtipps gegeben, teilweise mich mit zu Ausflügen genommen und insgesamt ein schönes Gemeinschaftsgefühl vermittelt. Ich hatte trotzdem meine Freiräume und wenn ich mich zurückziehen wollte, konnte ich das problemlos machen.

Natürlich hab ich jetzt noch keinen Vergleich zu anderen Familien, es wird spannend das Ganze nochmal rückwirkend zu betrachten. Schon etwas komisch jetzt wieder weiter zu ziehen – ich hatte mich gerade an alles gewöhnt, wusste wo alles ist, wie die Menschen ticken, wo welche Arbeit zu erledigen wäre, kurz hatte mich eingefügt in das Ganze. Und dann gehen zwei Wochen vorbei wie ein Wimpernschlag. Zack! Weiter gehts….auf in neue Abenteuer!